Sonntag, 13. April 2014

Bericht vom Bleilochlauf am 12.04.2014

Kurzinfo:
Hügeliger Cross-Ultra mit knapp 47 km + 500 hm, Platz 2 gesamt in 3:21 Std.

Bericht:
Dieser Lauf stellt wohl den Jahreshöhepunkt bis dato dar! Nach einem Dreivierteljahr Ultra-Abstinenz war ich selbst auch sehr gespannt, wie sich dieser Lauf -insbesondere auf der schwereren zweiten Hälfte- anfühlen würde.
Für mich war die Reise an die Bleilochtalsperre auch von nostalgischem Wert: Hier fand im April 2007 mein allererster Laufwettkampf seit DDR-Zeiten statt! Nun also kam ich aus der anderen Richtung zurück an Deutschlands größten Stausee und das feucht-kühle Wetter um die 10 Grad gefiel mir außerordentlich gut.
Der Start der Ultras (ja, liebe 100-Meilen-Gemeinde: auch 46 km sind "Ultra", wenn auch nur statistisch betrachtet) erfolgte um 9 Uhr morgens, eine Stunde vor den übrigen Distanzen. Somit war das Grundstück in Ultrahänden und man konnte sich schon mal umschauen und beschnuppern. Viele Bekannte sah ich aber nicht. Klar, ein Ultra-Ultra geht nicht zu so einem Bambinilauf mit 46 km und Marathonis, die es bergig mögen, zieht es heute wohl eher zum Kyffhäuser-Berglauf.
So starten um die 130 Leute gemütlich in den Tag und das meine ich ehrlich. Nach 2 km bin ich in der führenden 5er-Gruppe und es wäre fast ein ganz normaler, vorsichtiger Start. Wenn, ja wenn da nicht die Anwesenheit von Christian Seiler der Szene eine groteske Komponente verliehen hätte. Mit Tobias und Sören (später Platz 3 und 6) scherze ich noch, dass dies wohl Christians langsamster Lauf diese Woche sein muss... Tobias nutzt das "Tempo" von ca. 4:15 min/km, um Christians Rennsteig-Ambitionen zu erfragen. Die Wege sind anfangs überwiegend fest, aber fast nie trocken. Ein halbes Auge sollte man auch wegen der Wurzeln u. Steine ständig am Boden haben.
An den Versorgungsstationen aller ca. 5-6 km trinke ich jeweils eine kleine Menge, esse aber heute gar nichts (hat gut funktioniert).
Irgendwann auf den Hügeln hinter km 25 wird es Christian dann wohl zu langweilig (Oder er hat Termindruck? Oder war ihm eine Wade eingeschlafen?), leichtfüßig zieht er weg und ich bin ruckzuck allein auf weiter Flur. Die Anstiege empfinde ich als sehr giftig, meine Vorbereitung auf Hügelläufe war offenbar recht erfolglos. Immerhin scheint das Tempotraining nicht ganz umsonst gewesen zu sein, ein Viertel der heutigen Strecke kann ich unter 4 min/km laufen.
Die Strecke insgesamt ist sehr reizvoll, auch bei nebligem Wetter und Konzentration auf den Untergrund: Enge und steile Wurzelpfade, Felskanten am Wasser, Brücken und dann wieder breite Wege wechseln sich ab.
Die Marathondistanz ist nach 3:01 Std. bewältigt und nun folgt echter Balsam für die Läuferseele: Auf den letzten 4 km verlieren wir 100 hm, bis ins Ziel wird nochmal richtig "gedrückt" und Tempo gemacht. Mittlerweile überholen wir auch einige 24-km-Läufer. Unweigerlich denkt man an die letzten 10 km vom Rennsteig-SM!

Platz 2 gesamt, da freut sich schon der Muskel-Kater! (Foto: SEZ Kloster)

Glücklicherweise hat sich an der Platzierung nichts mehr geändert, ich lande auf Platz 2 gesamt! Die tolle Stimmung im Ziel, Duschen in unmittelbarer Einlaufnähe, schnelle Siegerehrung, ein riesiges (großteils sogar VEGANES) Büffet, eine 20-minütige Massage usw. tragen sehr dazu bei, dass ich ein kleines Tränchen nicht verdrücken kann. Definitiv DAUMEN-HOCH für die Veranstalter vom SEZ Kloster!

Hier die Top 3 der Ultradistanz, alle Ergebnisse hier:

03:11:38 Seiler, Christian (Rennsteiglaufverein)
03:21:18 Burkhardt, Steffen (Team Skatstadt-Marathon)
03:24:41 Henkel, Tobias (USV Erfurt)

03:47:43 Josten, Bianca
04:15:15 Jurkschat, Uta (WSV Schmiedefeld,WTA Weser)
04:22:49 Thomas, Gesine (SV Bad Berka)

Donnerstag, 20. März 2014

Bericht vom Leinwaldlauf am 09. März 2014

Kurzinfo: Flache 15,6-km-Strecke, Platz 3 gesamt in 57:29 min - S U P E R ! ! !

Bericht:
Es war wieder mal mächtig Leben auf dem Nobitzer Flughafen! Die Teilnehmerzahlen stiegen von knapp 300 im letzten Jahr auf über 400! Das Wetter war traumhaft; sonnig, aber nicht zu warm.
Wie im letzten Jahr auch bekamen die Ausrichter von der Nachmelderflut ein wenig feuchte Füße.. Der Start verzögerte sich ca. 15 Minuten, weil noch Startnummern gedruckt werden mussten. (für Läufer endlich mal Zeit, sich zu unterhalten ohne zu schwitzen oder zu hecheln)
Dann gings los, die Halbdistanz und die 15-km-Leute (jeweils gut 120 Läufer) starten gemeinsam. Ganz schnelle Hasen fehlen auf der Kurzstrecke, der Sieger kommt nach 31:33 min ins Ziel. So laufe ich erst mal in einem Pulk mit und frage mich schon, wer wohl als nächstes das Tempo drosseln wird und zurückfällt. Warum starten so viele Leute viel zu schnell? Folgt das einem geheimen Plan? Falls ja, hat der schon mal funktioniert??
Jedenfalls kann ich mich irgendwo unter den ersten 12 einfädeln (inkl. Kurzstrecklern) und "rolle". Das Durchschnittstempo liegt jetzt etwa bei 3:45 min/km, voll im Plan. Aber die Gruppe wird irgendwie langsamer und so breche ich langsam nach vorne aus (km 7) und werde vom späteren Sieger der Kurzdistanz noch gefragt, ob ich die Lange laufe, nachdem ich ihn überholte (km 8). Der Beginn der zweiten Runde ist auf dieser Strecke mit ihren endlos langen, schnurgeraden Wegen mental hart. Und ich bin nun allein, liege auf Rang 4 und habe niemanden in "Schlagdistanz": Sebastian Harz läuft höchstens noch gegen die Rehe ein einsames Traumrennen. Ben Derwel liegt vor Sebastian Seyfarth grob in meiner Sichtweite. Insgesamt ist das Tempo etwas höher als in Runde 1 und irgendwann merke ich, dass plötzlich Ben vor mir liegt und der Abstand insgesamt etwas geringer wurde. Schließlich kann ich auf meinem schnellsten Kilometer Ben überholen (km 14 in 3:30 min/km) und lande schließlich 9 Sekunden hinter Sebastian auf Rang 3.
Das war wirklich ein geiles Rennen, zumal aus vollem Training heraus (am Vortag 20 km). Ziel war eine Zeit von unter einer Stunde nach der Vorjahreszeit von 1:01:30 Std, damit wars also 4:01 min schneller oder anders: Ich konnte jeden Kilometer 15,5 Sekunden schneller laufen als ein Jahr zuvor.
Das lässt mich jetzt hoffnungsvoll in Richtung HM-Bestzeit blicken (Muldentallauf in unter 1:20? - es wäre ein Traum!).

Siegerehrung AK30, Bild geklaut bei Torsten Hentsch (UTMB-Finisher!)

Als Preis für den dritten Rang gab es einen 15€-Gutschein für Sport Gü (Intersport) - Danke an den MBV Meuselwitz für diesen Lauf!! Alle Ergebnisse hier

Sonntag, 5. Januar 2014

Blick zurück auf 2013 und nach vorn auf 2014

In gewohnt rasantem Tempo ging auch dieses Jahr 2013 wieder vorbei. Insgesamt "lief" es erwartungsgemäß etwas ruhiger als in 2012. Von den 3015 km im vergangenen Jahr entfielen die Hälfte auf das Quartal Juni/Juli/August, womit der Schwerpunkt deutlich wird: Das war der Rennsteig-nonstop-Lauf über 170 km. Die übrigen Wettkampfdistanzen verteilen sich wie folgt, diesmal als Vergleichstabelle:

Wettkampf
2013
2012
2011
< HM
3
1
2
HM
4
1
6
M
1
7
7
Ultra
6
8
2

Also ein absolutes Marathon-Verweigerungsjahr! Erst recht, weil der einzige Marathon der entspannte Wintermarathon Mitte Januar war. Alle Ultras (3 von 6 allein im August) waren auch recht entspannt -fast ambitionsfrei, ohne besondere Motivation- und ohne großem Wettkampf-Tam-Tam, außer dem 100-Meiler natürlich.
Erschreckend ist die Häufung von vier HM in Folge im letzten Quartal (Weimar, Dresden, Rudolstadt, Gera), das gab's noch nie!! 
Und so in der Art soll es auch weitergehen in 2014. Aus diesem Winter kriecht ein hungriger Läuferhund, der sich im Verlauf des Jahres die verschiedenen Distanzen "hochbeißen" will. Im ersten Quartal soll meine HM-Bestzeit fallen, im zweiten dann meine Marathonzeit - großes Ziel sind hier 2:45 h!
Das zweite Halbjahr soll überwiegend den wunderbaren Ultras gewidmet sein. Auf meiner völlig unverbindlichen Merkliste stehen für 2014 schon 7 Ultras, mal schauen was davon klappt.

Ich wünsche euch nun allen ein erfolgreiches Laufjahr 2014! Seid hart zu euch, ihr wisst, es lohnt sich!
Bleibt gesund und dann sehen wir uns vielleicht an der nächsten Startlinie!

Freitag, 3. Januar 2014

Bericht vom Silvesterlauf Gera am 28.12.2013

Ein neuer Nachwende-Teilnehmerrekord auf der anspruchsvollsten Silvesterlaufstrecke Thüringens! Diesmal laufe ich (unfreiwillig) ohne Uhr, immer so am Rande des Möglichen (immerhin knapp 500 Höhenmeter auf 20 km). Mit zunehmender Renndauer fühl ich mich immer besser. Als die letzte, ca. 3 km lange, Gefällstrecke Richtung Ziel beginnt, kann ich das Tempo nochmal verschärfen und lande schließlich auf Platz 9 von 158 Finishern in neuer PB von 1:19:23 h, genau 7 Sekunden schneller als meine Zeit aus 2011 (damals Platz 7).
Ja, mittlerweile finden viele schnelle Läufer den Weg nach Gera und das hat der Lauf auch verdient! Diesmal gewinnt übrigens wieder Sebastian Harz in starken 1:10:20 h.
Die Bedingungen in der sanierten Panndorfhalle sind erstklassig, die Laufstrecke sowieso. Wenn jetzt noch die Moderation in der Halle / Siegerehrung / Urkundendruck noch etwas optimiert werden könnte, wäre es perfekt.
Danke Gera, bis Dezember!

Donnerstag, 2. Januar 2014

Bericht vom GettingTough-Race Rudolstadt am 07.12.2013

Kurzinfo:
Bergiger Crosslauf mit knapp 100 Hindernissen auf 23 km und 900 Höhenmetern. Lande auf Platz 13 von 900 Finishern in 2:30 h. Alle Ergebnisse hier.

Bericht:
Das Medienecho der Erstauflage dieses Laufes Ende 2012 ging an mir natürlich nicht vorbei. Nach der Spontanreaktion a lá "ist nur was für Spinner" gefiel mir der Gedanke, so ein Rennen mal zu probieren, doch immer besser. Trotzdem geriet die zweite Auflage wieder in Vergessenheit, bis mich eine Kollegin wieder darauf brachte..., tja... und ich mich spontan anmeldete, wenige Wochen vor dem Rennen.
Jetzt begann eine rasante Recherche, um herauszufinden, was die Läufer wirklich erwartet. Der harte Kern des GettingTough-Vereins hatte schon ein paar einschlägige Videos hochgeladen. Sehr häufig sah man darauf nackte Oberkörper in winterlicher Landschaft, martialisch bemalte Gesichter und: Tauchgänge in kaltem Wasser. Das kann ja heiter werden!
Mein geringes Lauftraining (ca. 60 km pro Woche) konnte ich jetzt erweitern um ein paar gelegentliche Abstecher in die Pleiße. Da die Pleiße durchschnittlich nur 40 cm Tiefe hat, ist das Tauchen gar nicht so einfach, aber es gibt geeignete Stellen. Zu diesem Zweck lege ich mein T-Shirt und die Laufjacke ab, mache ein paar Liegestütze, gehe eine Minute ins Wasser, mache wieder Liegestütze, ziehe mich an, laufe langsam weiter. Zweimal werde ich dabei überrascht, wie ich halbnackt aus dem Wasser komme (bei 5° Celsius), da hilft nur "lächeln und winken" (die Gusche ist dann meistens so kalt, dass eh nix Verständliches raus käme..) :-)


 Auch auf die Crosselemente des Laufs versuche ich mich gezielt vorzubereiten, indem ich versuche, kilometerlange, gerade Linien zu laufen und Hindernisse dabei bewusst anzunehmen. Während dieser doch recht speziellen Laufeinheiten spüre ich schon so eine innere Befriedigung, so eine absolute Freiheit von Hemmnissen, wie ich sie lange nicht hatte. Man läuft einfach 5 km nach Norden. Gut. Jetzt 3 km nach Westen. Eine Flußquerung / ein Güterbahnhof / ein Wäldchen im Weg? Kein Problem mehr. Nur Eigentum wahre ich, um Privatgrundstücke mache einen Bogen, wie immer.
Da merkt man doch erst mal, was man vorher für ein Weichei war! Ich war ein Warmduscher, Über-Pfützen-Springer, Asphaltjogger und Wadendehner, doch jetzt seh' ich die Welt mit anderen Augen! Das ist nicht übertrieben, es ist wirklich ein geiles Gefühl!

Sprung über den Graben nicht geschafft...

Als der Tag des Rennens kam, war ich so denkbar gut vorbereitet (wie naiv!). Vorher besuchte ich noch eine Promo-Veranstaltung des GettingTough-Vereins an der Uni Jena. Die Jungs haben es geschafft, dem Rennen auch auf rationaler Ebene eine Basis zu schaffen, indem das gegenseitige Helfen, die regionale Verankerung, die Ernsthaftigkeit gegenüber der europäischen Konkurrenz usw. sehr gut dargestellt wurden.
Das Rennen selbst hat außerordentlichen Spaß gemacht, als erfahrener Läufer ging ich es eher langsam an. Die vielen kleinen, stakkato-artigen Anstiege (teils beladen mit Autoreifen) absolviere ich ohne an die Grenzen zu gehen. Die ersten 80% des Rennens kommen reinrassigen Läufern auf jeden Fall sehr entgegen, da fast alles rennbar ist. Danach beginnen die berüchtigten Hindernisse (NVA-Sturmbahn, ewig lange Kriechhindernisse auf Schotter!!!, Kletterwände, etc.), größter Scharfrichter sind erwartungsgemäß die Tauchhindernisse im Freibad.

Zwischen Tauchbecken und klappriger Holzbrücke
Zu diesem Zeitpunkt bin ich irgendwo an der Grenze der Top 20, hier im Feld sind alle noch gut drauf und absolvieren die Hindernisse konzentriert und zügig. Meine Hände sind leider völlig taub von der Kälte und die Waden zwiebeln. Die letzten Hindernisse sind wirklich hart (Slogan "The race that destroys you!"). Als der Körper im Ziel zur Ruhe kommt und sich der Bann des Wettkampfes legt, steigt sofort die Kälte hoch. Jetzt schnell in die Badewanne - danke an Jana, unsere tolle Gastgeberin! :-D

letztes Kriechhindernis

Endlich im Ziel

Zu diesem Zeitpunkt ahne ich noch nicht, dass der Endorphinrausch dieses Mal eine ganze Woche dauern wird, dieses Rennen hat definitiv etwas bewegt! Der ganzen Oberflächlichkeit, die uns oft begegnet, der Distanziertheit, in die wir oft gezwungen werden, schleuderte dieses Rennen eine scharfe Antwort aus tiefstem Herzen entgegen. Unabhängig davon, ob man es nun selbst tun würde oder nicht, das Springen in 4 Grad kaltes Wasser ist einfach ein sehr authentischer Vorgang.

Der Steinzeitläuferhund wurde gefüttert, satt ist er aber noch lange nicht.

Freitag, 6. September 2013

Bericht vom Rennsteig-nonstop am 30./31. August 2013

Kurzinfo:
Erstes offizielles 100-Meilen-Rennen entlang des Rennsteigs (ca. 169 km, 3400 +hm). Finish in 23:24 Std. auf Platz 20 von 66 (110 gestartet).

Bericht:
"Adam und Eva konnten das Paradies nur verlieren, weil es Ihnen geschenkt war."
(Christian Friedrich Hebbel, deutscher Dramatiker und Lyriker)

Wo ist der Ort, an dem müde Männeraugen vor Freude feucht werden, weil Ihnen ein herzlicher Empfang bereitet wird?
Wo ist der Ort, an dem ausgeklapperte und verschwitzte Läufer bei Musik und Kerzenschein zu Tisch gebeten werden?
Und wo erhalten Essen und Trinken eine riesige Wertschätzung, obwohl eigentlich die Eile der Einen auf ein fast alltägliches Essensangebot der Anderen trifft?
Dieser Ort ist eine Versorgungsstation in der Nacht vom 30. auf den 31. August, irgendwo am Rennsteig. Unser namenloser VP, besetzt von Namenlosen, die wir in Minuten lieb gewannen, symbolisiert den Übergang von einem "normalen" Laufwettbewerb zum Ultra. Nein, zur Mutter der Ultras: dem 100-Meilen-Lauf!

Du kannst hungrig und durstig bei einem 10-km-Lauf an den Start gehen und ohne Erfrischung sauschnell sein. Du schaffst den Halbmarathon in den falschen Schuhen und wenn du deswegen schlecht drauf bist. Und du wirst zurecht stolz und zufrieden sein, einen Marathon zu finishen, bei dem die richtige Pace alles ist, woran du denken musst.
Alle diese Wettkämpfe haben ihren spezifischen Reiz, beim Ultra liegt die Verlockung aber gerade darin, dass nur derjenige erfolgreich ist, der -neben einer gehörigen Portion Glück!- sich diszipliniert ernährt, die Komfortzone verlässt, das Unplanbare einplant, schmerzhafte Rückschläge verkraftet und demütig ist. Kurz gesagt: der bereit ist, Opfer zu bringen und sich das Paradies zu verdienen!

(Okay, aber was das Anziehen der falschen Schuhe angeht, reiße ich meine Klappe lieber nicht auf.. :-)

Es kommt nicht so häufig vor, dass ich mehr als 24 Stunden am Stück wach bin. Wenn dann noch der größte Teil dieser Zeit bei erhöhtem Puls abläuft, hat man rückblickend das Gefühl, eine ganze Woche statt "nur" einem Tag und einer Nacht auf dem Rennsteig verbracht zu haben. Es ist so viel passiert, wir haben so viel gesehen, nachgedacht, gelacht, geweint, dass hier nur ein kurzer Abriss möglich ist. Nur ein kurzes Anheben des Vorhanges, um dahinter zu blicken. Jeder nahm eine Geschichte mit nach Hause und war voll des Dankes an die Organisatoren und Helfer, viele haben nun auch eine offene Rechnung mit dem Rennsteig, einer kann sich als wahrer Ultra-Herkules feiern lassen (Glückwunsch an Peter Flock!).

Alles begann Freitag um 18 Uhr in Blankenstein, dem südöstlichen Endpunkt des Rennsteigs. Viele bekannte Gesichter der deutschen Ultraszene haben ihr Zaumzeug angelegt, eine kleine Liste findet ihr in dem toll bebilderten Bericht von Dieter Ulbricht hier, eine vollständige Starterliste auf der offiziellen Webseite des Laufs hier und schließlich die Ergebnisliste aller Finisher hier.

Die Ultras am Start in Blankenstein

Mein Motto für den ersten 100-Meilen-Lauf meines Lebens lautete: langsam, aber sicher. Da offenbar 99% der Läufer das ganz ähnlich sahen, ergab sich zu Beginn ein fast schon paradoxes Unterbieten an Lauftempo und auf dem Weg nach Schlegel hätte sich jeder als prahlerischer Pfau gebrandmarkt, der schneller als 5:30 min/km lief.

Entspannter Start mit Gute-Nacht-Kuss an Schatzi

Die Zeit verrinnt mit kleinen Gesprächen, unbedeutende Schmerzchen kommen und gehen. An den VPs wird viel und bunt gegessen, die 2 Liter Flüssigkeit im Rucksack reichen immer nur gerade so für die je ca. 20 km zwischen den VPs. Im ersten Drittel der Nacht, gegen halb 12, durchwandere ich mit Ecki Seher und Sören Schramm den Startpunkt des Rennsteig-Marathons, Neuhaus. Die milde Luft fühlt sich gut an, das Wandern auch. Unendliche Ruhe, man kann von "Genuss-Lauf" sprechen. Die knappe Mondsichel lugt orange zwischen den Wolken hervor, gelegentliche Fledermäuse.

Halbzeit am Dreiherrenstein nach 83 km: Zweifel, Eile, Hunger (v.l.n.r.)
Als gegen halb 6 Uhr morgens die Dämmerung eintritt, muss der Körper mit der neuen Situation erst zurechtkommen: ein neuer Tag, wo bitte war der Schönheitsschlaf? Gelegentliche optische Täuschungen stören aber kaum. Huschte da eine Maus über den Weg? War da gerade ein heller Blitz am rechten Bildrand? Irgendwie schafft man es, dass Große und Ganze kühl im Auge zu behalten (Hörschel! Heute!), aber innerlich ist man aufgewühlt. Aus den kürzer werdenden, wirklichen  Laufabschnitten werden Freudentänze (ich brauche mittlerweile 1,5 h je 10 km). Eine Wurzel, welche einen stolpern lässt, wird zum beschimpften Widersacher. Ein Schluck Cola wirkt vermeintlich wie Zaubertrank. Ein überholender Ultrafreund wird zum frenetisch angefeuerten Helden. Das schmerzende linke Knie will den Steinzeitläufer zur Strecke bringen, aber der würde eher kriechen, als heute aufzugeben.

Kaputt, aber nicht kaputt genug!
Nach 16 Stunden und 128 km steigt meine Laufuhr aus. Aber seit 3 Stunden habe ich ein Ass im Ärmel: mein stahlwadener Pacer Karsten sitzt neben mir im Sattel, hat eine weitere Uhr mitgebracht, die jetzt gestartet wird. Jedoch sind diese letzten 42 km mental die härtesten: Ich kann längst keinen Schritt mehr rennen, nur noch walken, bei immerhin ca. 9,5 min/km. Es schwinden langsam die Kräfte, kaum jedoch die Kilometer. Für diesen letzten der 4 Marathons heute brauche ich 7:15 Std.
Dass ich überholt werde, stört mich nicht mehr. Aber es sind binnen 8 Stunden gerade mal 9 Läufer, die das schaffen (Heike Bergmann, Siegerin der Frauen, schafft es sogar zweimal --> sie verläuft sich kurz vorm Ziel!). 
Das Ziel ist klar und ich bin sicher, dass ich es schaffe!! 100 Meter vorm Ziel holt mich Ingmar Herrmann ein, er ist unglaublich zäh. Gemeinsam rollen wir durch den Zielbogen.

Nur noch alles rausschreien!!!
Diesmal wird es keine sofortige Planung für den nächsten Lauf geben, kein einfaches Weitermachen. Dieses Mörderding muss ausgekostet und verdaut werden. Es gibt so viel zu hinterfragen, zu analysieren. Fest steht: Es war höllisch knapp (hier könnte auch ein trauriges "Was-lief-schief?" stehen), aber machbar. Nie werde ich vergessen, was ich hier empfunden und gelernt habe. 
Ich freue mich jetzt wieder auf kürzere Distanzen, insbesondere ein paar schnelle Marathons. Irgendwann.

Danke an die Organisatoren! Wer meißelt einen Dankesstein für die Fröttstätter und stellt ihn am Rennsteig auf? Ich gebe 20 Euro dazu, mindestens! 

Die Bilder stammen von Tina (1+3), Ecki (2) und Karsten (4+5).

Freitag, 4. Januar 2013

Doch noch ein Jahresrückblick 2012

Schnipp! Und wieder ist ein Jahr weg.
Aber ich will hier nicht groß rumphilosophieren, sondern nur ein paar Fakten für die Statistik nennen.

Gelaufen bin ich in 2012 ziemlich genau 4048 km, davon entfallen:
- auf Halbmarathon oder weniger: 2 Wettkämpfe*
- auf Marathon*:  7 Wettkämpfe*
- auf Ultra*: 8 Wettkämpfe* mit 726 km* (Rennsteig-Etappenlauf als 1 Ultra* gewertet)*

*) Erläuterung:
Es ist teils müßig, einen Marathon vom Ultra zu unterscheiden, einen Wettkampf vom Spaßlauf; ja sogar, einen Lauf von einer Wanderung. Warum tut man es dennoch? Also ehrlich, ich kann meine persönlichen Ziele & Vorstellungen vom Laufen im Moment nicht mit solchen Kategorisierungen ein Einklang bringen.
Gestern schaffte ich gerade mal zwei gejoggte km, dann trat ich den Heimweg an. Heute früh lief ich ein paar lustlose Kilometer und beschloss, da dies schon ein paar Wochen so geht, ein paar Dinge zu ändern. Ich laufe meiner Form hinterher (1:0 für's Phrasenschwein!), mein Sprunggelenk schmerzt nach fast jedem Lauf, irgendwie geht es weder vor noch zurück. "Zurück" (weniger laufen) ist angesichts der selbst gesteckten Ziele keine Option, "vorwärts" will der Körper gerade nicht.
Also ist eine eine grundsätzliche Entscheidung fällig, die ohnehin gerade sehr gut in die persönliche Planung passt: Ich werde in 2013 keine Bäume ausreißen, was die Anzahl an Wettkämpfen angeht, die Trainingskilometer usw. Hier muss dringend etwas Druck raus genommen werden. Nach der Brocken-Challenge ist erst mal Pause angesagt, Anfang Juni kommt dann der Skatstadtmarathon, Ende August der Rennsteig-nonstop und schwupps, ist 2013 auch wieder rum.
Nach zwei wunderbaren Laufjahren schieb ich jetzt ein Sabbatjahr ein und konzentriere mich nur auf den Spaß am Laufen - und auf den ganzen wunderbaren Rest, den man so "Leben" nennt :-)

Samstag, 29. Dezember 2012

Silvesterlauf Gera am 29.12.2012

Bericht: Dieser Lauf heute ist natürlich Pflichtprogramm für mich! Die Strecke ist heute im besten Zustand seit dem ersten Schnee Ende Oktober. Da der 20-km-Hauptlauf erst halb 10 beginnt, nutze ich den sonnig startenden Tag, um die Runde schon mal komplett alleine abzulaufen. Ein Radfahrer kontrolliert zeitgleich die Markierungen und wir treffen uns gelegentlich. Gegen 9:15 Uhr stehe ich wieder am Start an der Panndorfhalle, dehne mich, plaudere und freue mich auf eine eher entspannte zweite Runde auf meiner Hausstrecke.
Spätestens nach 35 km wird es dann auch recht schwer, also für heute reicht das. Beide Runden laufe ich gleich schnell, jeweils knapp 1:30. Hinzu kommt noch mein gut 1 km langer Heimweg im absoluten Lockerlauf. Am Ende des Tages kann ich 40,1 km in 3:05 Std. bei 940 Höhenmetern ins Trainingstagebuch schreiben - prima!!
Mehrere Läufer sagten heute wieder wie schön und auch anspruchsvoll dieser Lauf ist. Das kann ich nur bestätigen. 

Donnerstag, 27. Dezember 2012

Jägerstein-Ultra am 15.12.2012

Kurzinfo: winterlich-feuchter Tiefschnee-Ultra von Fröttstädt auf den Schneekopf (knapp 70 km, 2200 Höhenmeter), basierend auf einer alten Legende um Caspar Greiner, welcher hier anno 1690 vermeintlich den goldenen Hirsch jagte.

Bericht: Auf dieses Ding hatte ich mich riesig gefreut! Mit 20 anderen Ultras aus Thüringen, Berlin, Bayern, Hessen usw. durch den winterlichen Thüringer Wald bis zum Jägerstein nahe des Schneekopfgipfels.
Wegen der Betriebsweihnachtsfeier am Vortag konnte ich nicht abends anreisen, sondern wollte gegen 4:30 Uhr am Samstagmorgen den ersten Zug nach Fröttstädt nehmen und um 7 mit der zweiten (schnelleren) Gruppe loslaufen. Naja, der Plan hatte wohl irgendeine Schwäche, denn um 5:45 Uhr sitze ich recht konfus (aber ausgeschlafen) in meinem Bett - da hatte ich wohl den Wecker nicht gehört... Jetzt heißt es Schaden begrenzen, das Nötigste packen und schnell zum Zug. Den Start in Fröttstädt schaff ich nicht mehr, also fahre ich fast zum Ziel (Bahnhof Oberhof) und laufe den anderen entgegen. Es ist jetzt ca. 9:30 Uhr.

Jägerstein - U L T R A (nur für Verrückte)

Vom Bahnhof aus laufe ich mittels GPS-Uhr der Jägersteinroute entgegen und erreiche diese nach gut 10 km knapp nördlich der A4 - Talbrücke Wilde Gera. Der Weg ist wirklich schwer zu laufen, die Kombination von meist tiefem Schnee und Plusgraden mit Regen kostet richtig viel Kraft. Teilweise hadere ich mit der GPS-Uhr, da ich keinen echten Weg finden kann. Dann stapft man einsam und erschöpft durch die wilde Gegend und fragt sich, wie man hier denn nur wieder reingeraten konnte.. Habe nur ein wenig Brot dabei, einen Energieriegel und etwas Wasser. Ich sammle Schnee, damit wenigstens das Wasser nicht ausgeht - das wäre fatal. Wieder einmal stimmt die Kilometer - Zeit - Relation in den Bergen nicht, 11-12 Minuten pro km bleiben keine Seltenheit heute.
Nach insgesamt 25 km treffe ich die Gruppe, reihe mich in die Wandertruppe ein und gehe den Weg zurück den ich gerade kam. Es sind nun 3 Stunden vorüber. Wir laufen im Gänsemarsch, der Vorderste spurt den Weg und hat damit die schwierigste Aufgabe. Daher wird häufiger gewechselt, das ist schon angenehmer als die beiden Stunden bis hierher, als ich der erste war, der hier seit dem letzten Schnee lief.
Nach ca. 4:15 Std. erreichen wir die zweite und letzte Verpflegungsstation, von hier an laufe ich zusammen mit Ecki Seher bis ins Ziel.

Eine warme Suppe kann so wunderbar sein!

Den Jägerstein finden wir leider nicht auf dem Schneekopf, zu tief ist der Schnee. Wir robben über den Schnee, brechen ein bis zur Hüfte. Als es dunkelt, brechen wir die Suche ab und machen uns zügig auf den Weg zur Schmücke, welche das Ziel darstellt. Ecki, welcher mit der späteren Gruppe startete und zur frühen Gruppe aufschloss, hatte schließlich 9:50 Std. auf der Uhr und knapp 70 km. Bei mir waren es immerhin noch 53 km in 6:49 Std.

Eine heiße Schokolade auf der Schmücke und alles wird wieder gut

Im wunderschönen Islandpferdehof der Familie Rothe in Fröttstädt gibt es noch ein reichliches Büffet, dann geht ein langer Tag zu Ende. Die meisten Ultras waren heute gute 11 - 12 Stunden unterwegs, meist bei Regen, überwiegend in nassen Klamotten.
Nach dem Frühstück renne ich noch 13 km nach Gotha zum Bahnhof, ein wenig ärgert es mich schon, dass ich nicht die volle Distanz verbuchen konnte...
Fazit: ein toller Lauf für Hartgesottene. Die 2013er Auflage ist bereits in Planung, es soll sogar noch eine "Sommerversion" geben.

Weitere Infos und viele Bilder hier bei den Meldeläufern

Montag, 19. November 2012

Bericht vom Waldmarathon Werdau am 18.11.2012

Kurzinfo: recht schneller Kurs mit ca. 400 hm, werde Dritter in 3:03 h, sehr glücklich!

Bericht: Mit nur geringen Nachwehen vom gestrigen Lauf geht es nach Werdau, Start ist um 11, d.h. ich konnte entspannt mit meiner Freundin frühstücken und es wurde auch fast gar nicht stressig auf der Hinfahrt :-)
Das hier ist natürlich ein anderes Kaliber als der familiäre Lauf von gestern, ca. 260 Läufer tummeln sich an der Sportschule Werdau, einem tollen Gelände mit allem drum und dran. Der Marathonlauf hat davon ca. 110 Teilnehmer, ein paar "von gestern" sind natürlich auch wieder dabei. Mein Ziel ist, die 3:30er Zeit zu bestätigen und am Ende vielleicht sogar etwas mehr Dampf zu machen, halt ein klassischer "Peter-Greif-Endbeschleuniger".


Ganz locker geht es mit 5:02er Pace auf den ersten Kilometer, doch bereits ein paar Minuten später... -Oh, eine Getränkestelle! hab seit über ner Stunde nix getrunken- .... also, bereits ein paar Minuten später wollen die Beine einfach ihr Tempo laufen und ich lass es rollen. Die Strecke ist schneller und härter als gedacht, ca. 50% Asphalt, dazu schön kühl um die 6 Grad - ideale Bedingungen! Ganz schwer, hier rumzutrödeln. So begab es sich, dass nach 44 Minuten bereits 10 km zu Buche standen. Zwar meldete sich mal dies und jenes Leiden, ein Muskelkater hier, ein Sprunggelenk da, doch alle Wehwehchen schwanden flugs wieder dahin. Ich liege ca. auf Rang 9 als ich auf Volker aus Leipzig auflaufe (Platz 2 gesamt beim Skatstadtmarathon), er hat heute nicht viel Glück und kann nicht volles Tempo gehen, gemeinsam erreichen wir die Halbdistanz nach knapp 1:31 Stunden, dann lässt er mich ziehen.
Ein paar Kilometer später überhole ich gleich zwei Läufer an einer Tränke - seltsam, genau wie gestern will mein Körper heute nur 3 Becher Tee/Cola während des ganzes Laufs und ein kleines Stück Banane, das genügt. Kurz darauf sehe ich Sören Schramm vor mir, auch er ist heute nicht so schnell wie sonst (war hier 2009 schon sub-3-Läufer, ist aber jedes Jahr langsamer geworden). Irgendwann gehe ich vorbei, Pace mittlerweile um die 4:20.
Es ist ein sehr schöner Lauf, nur wenige böse Steigungen und viel "Rollstrecke". Zweifellos gibt es mir auch Kraft, zu wissen, dass ich heute nur gewinnen kann. Zwischendurch denke ich: "Mensch, jetzt hast du nach dem Marathon gestern schon wieder 30 schnelle km abgeliefert. Was willste mehr?". Doch das reicht noch nicht, jetzt liege ich ca. auf Platz 6 und bin laufhungrig. Doch die Mitstreiter wollen einfach nicht näher kommen...  Einen Thomas überhole ich noch, dann beginnt das lange Rollen ins Ziel (überwiegend leichtes Gefälle).
Der km 40 mit seinen Steigungen tut noch mal weh - Pace 4:32.
Dann km 41, einen HM-Läufer und einen weiteren Thomas kann ich kassieren - Pace 4:13. Alles bebt, ich fühle mich wie ein Wolf!
Jetzt beginnt km 42, hundert Meter vor mir läuft leichtfüßig Falko Wesarg, der Vorjahressieger auf dieser Strecke. Irgendwas hakt aus im Kopf und ca. 800 m vorm Ziel beginne ich zu sprinten, ohne jede Chance, Falko noch einzuholen. Schuld allein trägt dieses Video (EM2006-Finalsieg von Jan Fitschen über 10.000 m), welches ich mir heute morgen noch reingezogen habe. 500 m vorm Ziel knurre und schnaufe ich, abschüssige Strecke, erstaunte Gesichter am Streckenrand, Beifall. Falko bemerkt mich, als ich 5 m hinter ihm bin. Auf gleicher Höhe liegend, zieht er an - doch er kann mein Sprinttempo nicht mitgehen. Es fliegen die Fetzen, zwischendurch -in diesen Sekunden der Entscheidung!- muss ich auch noch an der GPS-Uhr rumfummel, denn ich hab keine Ahnung wo das Ziel ist - jedenfalls nicht da, wo der Start war - oh! ein Schild! - oh nein! noch ein knackiger Anstieg! - letzte Kurve - Zieleinlauf!! Haaaaaammer!! Die Durchschnittspace des letzten km, meines 84. an diesem Wochenende, war 3:28 min/km - ENDE.

Zielsprint - tora! tora! tora!

Ehrung als Nr. 2 der AK30 (Nr. 3 gesamt)
Alle Infos zum Lauf hier: http://www.werdauer-waldlauf.de